Gertrude Lübbe-Wolff ist emeritierte Professorin für Öffentliches Recht an der Universität Bielefeld und ehemalige Richterin am Bundesverfassungsgericht (Zweiter Senat). Im November eröffnete sie gemeinsam mit den Historikern Andreas Fahrmeir und Hedwig Richter die Vortragsreihe Die Zukunft der Bürokratie am CAS. Die Präsentation ist auch auf YouTube verfügbar.

Von 1988 bis 1992 war Lübbe-Wolff Leiterin der Stadtverwaltung und Leiterin der Ämter für Wasser- und Umweltschutz in Bielefeld. Anschließend nahm sie eine Professur für Öffentliches Recht an der Juristischen Fakultät der Universität Bielefeld an und war von 1996 bis 2002 Direktorin des Zentrums für Interdisziplinäre Forschung der Universität. Im Jahr 2000 wurde Lübbe-Wolff mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ausgezeichnet. Von 2000 bis 2002 war sie Vorsitzende des Deutschen Sachverständigenrats für Umweltfragen.

Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen gehören Der ehrliche Deutsche: Über Problemverleugnung, Moralismus und Regelungsillusion in Sachen Korruption, Frankfurt/M., 2025; Demophobie. Muss man die direkte Demokratie fürchten? in: Klostermann Rote Reihe. Nr. 151, Frankfurt/M. 2023